Apitherapie – Bienenheilkunde

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Unter Apitherapie versteht man die Heilkunst mit Bienenprodukten. Es werden in erster Linie Honig, Propolis, Gelee Royal, Bienenwachs, Bienengift und Bienenbrot/Pollen verwendet – aber auch die Bienen als Ganzes, Drohnenlarven oder die Bienenstockluft finden Verwendung.

Unsere Vorfahren haben schon von alters her (belegt durch Höhlenmalerei), die heilenden Eigenschaften der Bienenprodukte gekannt. Anders ist es nicht zu verstehen, wieso sich unsere Vorfahren schon in der Steinzeit ohne große Schutzmaßnahmen die noch nicht auf Sanftmut gezüchtete Bienen plünderten. Noch während des 2. Weltkrieges war dieses Wissen einer breiten Schicht bekannt und fand auch seine Anwendung. Danach geriet dieses Wissen bei uns langsam in Vergessenheit. Aber die berühmte warme Milch mit Honig bei Erkältungen ist noch fast jedem ein Begriff.

Über die ehemaligen Staaten der Sowjetunion und Rückwanderer der sogenannten Russlanddeutschen gelangt diese Wissen seit einigen Jahren wieder verstärkt ins öffentliche Interesse. Unabhängig dieser Trendwende waren aber auch hier in der Nachkriegszeit Wissenskundige bestrebt, dieses therapeutische Wissen zu verbreiten. Der Deutsche Apitherapie Bund bot und bietet weitergehende Informationen dazu. Diverse Heilpraktiker bieten schon ihre Dienste an. Aber nicht nur in der Medizien/Heilkunde sondern auch in der Kosmetik und im Wellnessbereich finden die Bienenprodukte ihren Einzug, z.B. in der Honigmassage, oft auch russische Honigmassage bezeichnet.

Wir Imker wissen um die Guten und heilenden Eigenschaften der Bienenprodukte, dürfen aber laut den deutschen Gesetzen keine Aussage zur Wirkung, zu Heilpraktiken oder zu Heilungschancen geben. Wir dürfen aber unsere Produkte herstellen, verkaufen, selbst an uns anwenden und darüber berichten.

Weitere Bienenprodukte

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Pollen (Blütenstaub)

wird von den Bienen an den Blüten in den sogenannten Höschen gesammelt. Vermischt mit Honig, Wasser und Fermenten, wird er an die Bienenbrut verfüttert. Pollen ist eine hochwertige Eiweißnahrung. Durch seine wertvollen Bestandteile ist er zu einem begehrten Naturheilmittel geworden.

Bienenwachs

ist ein körpereigenes Produkt der Jungbienen. Es wird aus Drüsen ausgeschieden und von den Bienen zum Bau der Waben verwendet. Vom Imker aus Altwaben gewonnen, wird es der weiteren Verarbeitung zugeführt. Außer der hauptsächlichen Verarbeitung zu Mittelwänden (Bauhilfe für neue Bienenwaben) findet das Bienenwachs u. a. Anwendung für Kerzen, Kunsthandwerk, Kosmetika, Holzbehandlung, Süßwaren und pharmazeutische Produkte.

Propolis (Kittharz)

ist ein weiterer Baustoff im Haushalt der Bienen. Im Gegensatz zum Wachs ist es kein körpereigenes Produkt, sondern ein Gemisch von Baumharzen, das von den Bienen ähnlich wie Pollen gesammelt wird. Die Bienen verwenden dieses keimhemmend wirkende Material um ihren gesamten Wabenbau und die Beute zu überziehen und um größere Ritzen oder Löcher in der Beute zu verkitten. Von einem Bienenvolk können pro Jahr nur etwa 60 g geerntet werden. Es findet Verwendung als Räuchermittel, Möbelpolitur, Geigenlack und jetzt wieder verstärkt in der Heilkunde; ein Verwendungszweck, der dem hohen Wert dieser Substanz am ehesten Rechnung trägt. Es wird hierfür auch im Handel in verschiedenen Präparaten angeboten.

Gelee Royal

wird in der Kopfdrüse der Ammenbienen gebildet und dient der Ernährung der Bienenmaden in den ersten Lebenstagen und der Königin während ihres ganzen Lebens. Wegen seiner Zusammensetzung aus hochwertigen Naturstoffen wird ihm vielerlei Wirkung zugeschrieben. Gelee Royal wird als Präparat zubereitet in Apotheken, Drogerien und im Reformhaus angeboten.

Das Bienengift

dient den Bienen zur Verteidigung des Bienenvolkes. Es tritt beim Stechen durch den Stachel aus und verursacht den typischen Schmerz und die nachfolgende Schwellung. Diese Wirkung des Stiches ist keine allergische Reaktion. Sticht eine Biene den Menschen, verliert sie dabei den Stachel und verendet. Eine Biene verfügt maximal über 0,3 Milligramm Bienengift. Es wird in dafür speziell ausgestatteten Betrieben gewonnen und in der Pharmazie eingesetzt.

Honigverkauf

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Honig im GlasAlle Imker unseres Vereins betreiben die Imkerei als Freizeitbeschäftigung und ernten verhältnismäßig geringe Mengen Honig, die einen öffentlichen Handel entbehrlich machen. Sie können jedoch kleine Mengen in der Regel bei den meisten Imkern direkt erwerben.

Hier unten die Anschriften bzw. Kontaktmöglichkeiten einiger Imker, die Honig anbieten:

Detlef Bautsch

Töpchiner Weg 93, 12349 Berlin
detlef-bautsch@t-online.de
Frühtracht, Sommertracht

Hermann Famulla

Bohnstedtstr. 26, 12309 Berlin
Tel. 745 15 48, Famulla-berlin@t-online.de
diverse Blütenhonige

Elisabeth Krämer

Löwenbrucher W. 31, 12307 Berlin
Tel. 744 74 69, elisabetk@gmx.de
diverse Blütenhonige

Felix Morawski

Furkastr. 1, 12107 Berlin
fefrimo@gmx.de
Blütenhonige

Moritz Sorgenfrei

Steinstr. 29, 12307 Berlin
programpaul@gmx.de
Blütenhonige

Imkerei Dr. Hey & Söhne

WolzigerZeile 30 A, 12307 Berlin
andreas_hey@snafu.de
Frühjahrsblüte mit Robinie, Sommerblüte mit Linde bzw. Robinie

Christian Marscheck

Bernauer Str. 62, 12305 Berlin
Tel. 765 033 83, honig@marscheck.org
diverse Blütenhonige

Hans Sagmeister

Marienhöher Weg 76, 12105 Berlin
Tel. 753 74 58, mhsagmeister@t-online.de
diverse Blütenhonige

Lothar Quandt

Schumpeterstraße 44, 12309 Berlin
Tel. 030 745 22 17, lothar.quandt@web.de
verschiedene Honige

Lehrbienenstand

in der Naturwachtstation Marienfelde
Diedersdorfer Weg 5, 12277 Berlin
April-Okt, Sonntags 12-16 Uhr
verschiedene Honige